Sportart
Windsurfen: die besten Reviere und Spots – von Thermik-Seen bis zu windsicheren Küsten.
Windsurfen ist der Klassiker unter den Windsportarten – ein direktes, technisches Spiel mit Wind und Welle. Vom ersten Schiften im stehtiefen Flachwasser bis zur Hochwind-Halse und zum Sprung über die Welle bietet der Sport eine Lernkurve, die nie endet.
Größere Boards mit viel Volumen und kleine Segel machen den Einstieg leicht und sicher. Mit mehr Können werden Material und Reviere anspruchsvoller – von der thermischen Brise am Bergsee bis zum kräftigen Passat an den Küsten. Für jedes Level gibt es den passenden Spot.
Wir zeigen dir die besten Windsurf-Reviere nach Land und Region – von verlässlichen Thermik-Seen bis zu den windverwöhnten Küsten. Wähle ein Ziel, um Bedingungen und Tipps zu entdecken.
Eine Windsurf-Ausrüstung besteht aus Board, Mast, Segel, Gabelbaum und Mastfuß – zusammen als Rigg bezeichnet. Komplette Einsteiger-Sets gibt es neu ab etwa 800 bis 1.000 Euro, auf dem Gebrauchtmarkt oft für die Hälfte. Entscheidend ist die Abstimmung: ein großes, kippstabiles Board und ein kleines, leichtes Segel für den Einstieg, später ein kleineres Board und mehr Segelauswahl für Tempo. Da gutes Material teuer und sperrig ist, lohnt sich am Anfang das Leihen oder ein Kurs mit Materialnutzung. So findest du heraus, welche Disziplin – Freeride, Freestyle oder Welle – dich am meisten reizt, bevor du dich festlegst.
Die ersten Meter auf einem großen, kippstabilen Board gelingen oft schon am ersten Tag. Anspruchsvoller wird es beim Schiften im Gleiten und bei der Halse – hier hilft ein Kurs enorm.
Am Anfang reicht Leihmaterial: ein großes, volumiges Board und ein kleines, leichtes Segel. So lernst du sicher, bevor du in eigenes Material investierst.
Zum Lernen sind leichte 8 bis 15 Knoten ideal. Für Gleitfahrten und Sprünge darf es mehr sein – dann kommt es auf die passende Segel- und Boardgröße an.